Witzelfitz
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Ip Man: Was ein Film in mir auslösen kann

Wisst ihr, wenn mir Kollegen einen Film empfehlen landet dieser in einer Art To-Do Liste in meinem Kopf. Gestern stolperte ich bei Netflix über den Film Ip Man. Dieser wurde mir schon länger von Ferhat empfohlen. Um genau zu sein hat er mir diesen Film etwa vor sieben (ja 7ben!!) Jahren empfohlen. Das weiss ich noch so gut, da wir dort gerade in der Wirtschaftsmittelschule mit Schwerpunkt Informatik sassen und ich den Titel in IT Jargon ausgesprochen habe. Mehr dazu findet ihr unter Internet Protocol. Schande über mich. Kommen wir aber langsam zum Film.

Kurzbeschrieb Plot

Wikipedia beschreibt in einem kurzen Satz am besten wo und wann sich der Film abspielt.

Der Film konzentriert sich auf Ereignisse im Leben Yips in der Stadt Foshan während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges. (Quelle: Wikipedia)

Der Film basiert auf dem Leben des echten Grossmeister Yip Man, welcher Wing Chung unterrichtet hat. Zuerst sieht man was der ehrenvolle Mann vor dem Krieg macht und lebt. Danach kommt der starke Kontrast zu seinem Leben während des Krieges. Alle Chinesen hungern und werden von den japanischen Besatzern unterdrückt. Yip verliert aber seine Überzeugungen nicht und zeigt der Bevölkerung das die chinesischen Werte immer noch zählen. Ich möchte den Film nicht zusammen fassen für euch. Wenn es euch interessiert gibt es genug Seiten die das für euch machen ;). Am besten schaut ihr den Film gleich selbst an!

Der Film hat in mir während des Betrachtens sehr viel ausgelöst. Die Liste ist sehr lang, ich beschränke mich daher auf die wichtigsten drei Punkte, welche mich auch heute noch beschäftigen.

Unterdrücker und Unterdrückte

Es wurde mir das erste Mal so wirklich Bewusst, dass wir im Geschichtsunterricht nur einen Bruchteil der Geschehnisse der Vergangenheit kennen lernen. Auf meiner Todo Liste steht nun auch noch: Asiatische Geschichte. Die Geschichte spielt im zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg. Bisher war dieser nie auf meinem Radar, dass wird noch nachgeholt. Japan hat in dieser Zeit sehr viele Kriegsverbrechen verübt. Man spricht auch vom asiatischen Holocaust.

Warum macht mir das so viele Gedanken? Japan hatte einen Vorteil, sie hatten Waffen. Diese Waffen ermöglichten es einer kleinen Menge Menschen eine grosse Masse zu kontrollieren. Ist das die menschliche Natur? Sobald man Dominant sein kann, dies auch zu tun? Sind wir heute weiter wie früher? Oder haben sich nur die Waffen verändert?

Leider denke ich, dass wir heute nicht weiter sind als früher. Wir benutzen nur andere Hilfsmittel um die eigene Vormacht zu festigen. Jeder versucht sein Stück vom Kuchen zu ergattern. Sobald man das Stückchen hat, wird es mit allen Mitteln verteidigt. Ich hoffe darauf, dass sich das ändern wird.

Grosszügigkeit

Eine Szene im Film beeindruckt mich jetzt noch. Ip Man gibt seinem Freund Geld, damit dieser eine Fabrik gründen kann. Er verlangt nichts als Gegenleistung. Sein Freund soll ihm das Geld wiedergeben, wenn er kann. Dieses Vertrauen und die Grosszügigkeit von Ip Man finde ich inspirierend. Ich versuche immer Leute mit Wissen, Taten oder materiellen Dingen zu unterstützen wenn ich es vermag. Ich erwarte nichts als Gegenleistung. Wenn ich aber etwas erhalte, bin ich glücklich darüber und hinterfrage es nicht. So will ich weiterleben. Nichts soll je meine Überzeugung in diesem Punkt schmälern.

Ziele, Passion und Ehrgeiz

Der letzte und entscheidende Punkt. Jeder Mensch der ein Ziel verfolgt hat die Chance etwas zu erreichen. Jeder Mensch der sein Ziel mit seiner Passion verbindet, hat die Chance glückliche Tage zu erleben. Jeder Mensch der sein Ehrgeiz zu seiner Mischung aus Passion und Ziel hinzufügt kann grosses Erreichen. Das sind meine abschliessenden Gedanken zu Ip Man. Dieser Mann hat es geschafft all diese Punkte zu verbinden. Genau das möchte ich auch.

 

Quelle Titelbild: http://wall-papers.info/images/ip-man-wallpaper/ip-man-wallpaper-13.jpg

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